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Reaktory

DER KALKREAKTOR

Der Kalkreaktor setzt sich aus einer aus Akryl- oder PVC –Säule zusammen, die sich in Länge und Breite unterscheiden kann. Die Säule ist mit einem Kalkmedium – ähnlich zum Korallenkies – gefüllt. Danach zirkuliert das Aquarium – Wasser mit Hilfe einer Pumpe durch den Kies. Man sollte darauf achten, dass das Calciumcarbonat schwer löslich ist und sich somit nicht bei dem im Becken herrschenden pH - Wert löst. Daher sollte man den pH - Wert erniedrigen, indem man Kohlenstoffdioxid dazugibt.

Das dosiert dazugegebene Kohlenstoffdioxid erniedrigt den pH - Wert auf 6,0 - 6,5. Dies hat zur Folge, dass sich das Kalkmedium auflösen kann und dass die einzelnen Bestandteile wie Calcium, Carbonate und andere Mineralien in andere Medien gehen. Weil das Medium zu 99% aus Calciumcarbonat besteht, ist das Hinzufügen anderer Elemente bedeutungslos. Das aus dem Reaktor herausgehende Wasser ist reich an Calcium und Carbonat, aber sein pH - Wert ist niedrig. Das Abstimmen der Strömungsgeschwindigkeit und/ oder der Menge an CO2, das in den Reaktor hineingelangt, bestimmt den pH - Wert im Reaktor, und das daraus folgende Niveau von Kalk und Basizität, welche im Moment bewertet werden.

Wzór

Gegenwärtig unterscheiden sich die Modelle in den Richtungen des Wasserflusses, in der Anwesenheit einer Wirbelschicht oder nicht, in der Methode, wie man Kohlenstoffdioxid einführt, in der Menge, wie viele Kammern benutzt werden und zuletzt in der Art und Weise wie mit einem Überschuss an CO2 umgegangen wird..

Reaktor Aqua Special Die Reaktoren der neueren Generationen von Aqua Special sind mit der Methode des "upflows" – also des rückwärtigen Durchflusses – entwickelt worden. Das Wasser steigt vom Boden nach oben auf, welches einer Kumulation der Reste von organischen Verbindungen vorbeugt.

Dank einer sehr leisen und effektiven Pumpe aus der Serie Silent Jet haben wir einen äußerst ergiebigen Durchfluss durch das Medium, Wasser sowie CO2, und dadurch eine schnellere Lösung des Calciumcarbonats.

Eine der besonderen Eigenschaften der Reaktoren von Aqua Special ist die Tatsache, dass das dosierte Kohlenstoffdioxid zu 99% ausgenutzt wird. Das heißt, dass sich das an der oberen Seite der Kammer sammelnde Kohlenstoffdioxid wieder in den Kreislauf gelangt und solange dort bleibt, bis es vollkommen aufgelöst ist.

Dieses System bewirkt:
  • weniger häufiges Dosieren von CO2
  • eine äußerst hohe Effektivität des Reaktors
  • eine merklich schnellere Auflösung des Mediums
  • kleinere Mengen an Kohlenstoffdioxid gelangen in den Behälter
  • Der zusammengesetzte pH der Lösung, der in den Behälter gelangt, ist höher
Alle Reaktoren der Serie KM sind mit Kugelventilen ausgestattet, die die Steuerung und Optimierung des Wasserdurchflusses ermöglichen.

Sie sind so gebaut, dass man möglichst schnell und leicht die Einlage wechseln kann, und der innovative Verschluss garantiert eine sehr gute Abdichtung, sogar bei hohen Druckverhältnissen.

In den meisten Fällen enthält die bläschenzählende Kammer Süßwasser. Letztlich verdampft das Wasser und erfordert ein ständiges Nachfüllen. Zur Vorbeugung dieser Situation hat Aqua Special einen Durchflusszähler für die Bläschen eingeführt, der wegen des durchfließenden Wasser aus dem Reaktor keiner Bedienung bedarf. Dieses Projekt garantiert, dass die CO2 einführende Kammer stets mit Wasser gefüllt ist und die aufsteigenden Bläschen zu sehen sind.

Die richtige Durchflussgeschwindigkeit der CO2 – Bläschen und der Lösung ist der Schlüssel zur optimalen Konzentrierung von Kalk und Basizität. Die Aquarien mit niedrigen Kalk – und Basizität Niveaus erfordern eine höher gesättigte Lösung bis die richtigen Niveaus erreicht werden. Ähnlich verhält es sich bei Aquarien, bei welchen viel mehr Korallen wachsen, wo der Bedarf an Kalk und Basizität steigt, was wiederum eine neue Abstimmung des Reaktors bedeutet.

Es ist nicht möglich, eine genaue Bedienungsanleitung für die beste Durchflussgeschwindigkeit zu geben, weil jeder Behälter andere Maße und andere Ansprüche an den Kalk und die Basizität hat. Sie als Aquaristiker sollen den pH - Wert, die Lösung, den Kalk und die Basizität beobachten, um sowohl die beste CO2 – Durchflussgeschwindigkeit als auch die Rückflussgeschwindigkeit zum Aquarium beurteilen zu können. Wir empfehlen jedoch, dass man bei der ersten Installation des Kalkreaktors eine niedrige Dosierungsgeschwindigkeit des CO2 einstellt. Dies erlaubt ein langsames Ansteigen der Basizität, was einem Verbleichen der Korallen vorbeugt. Eine niedrige Basizität im Behälter kann darauf hindeuten, dass eine große Menge an CO2 ins Wasser hinzugegeben wurde und dass dies einen bedeutenden Abfall des pH - Wertes verursacht hat, welches Folgen auf die Gesundheit der Bewohner des Aquarium hat. Sobald man ein langsames Ansteigen der Basizität in einem richtigen Umfang erreicht hat, kann man – wenn dies gewünscht ist – die CO2 – Dosierungsgeschwindigkeit etwas erhöhen.

DAS EINFÜHREN VON CO2

Im Regelfall wird das CO2 im Reaktor routinemäßig mit Hilfe eines Nadelventils hinzugegeben zwecks Abstimmung der Dosierungsgeschwindigkeit. Wenn das Tempo der Bläschen eingestellt ist, hält es das Tempo des eingeführten CO2; trotzdem ist eine permanente Beobachtung des pH - Wertes der Lösung wichtig, um sich zu versichern, dass das richtige Niveau für die Auflösung erhalten bleibt. Während sich die Medien auflösen, kann außerdem weniger CO2 mit dem, was im Reaktor bleibt, reagieren. In Systemen, die CO2 permanent einführen, wird beobachtet, dass der Großteil an Kohlenstoffdioxid ins Aquarium übergeht und dort den pH - Wert erniedrigt. Ein Überschuss an CO2 kann dazu führen, dass es im Inneren der Kammer kumuliert, so dass sich oben ein Vakuum bildet, welches die Pumpe belüftet.

Eine Alternative stellt eine pH - Sonde oder eine CO2 – Dosierungskontrolle dar. In einem solchen Fall wird der pH - Wert des Wassers die ganze Zeit kontrolliert. Wenn der pH - Wert einen festgelegten Punkt übersteigt, wird das CO2 mittels eines Elektroventils entsprechend dosiert, dass der pH - Wert wieder das festgelegte Niveau erreicht. Dies hilft, den Verbrauch an CO2 zu reduzieren und garantiert einen konstanten pH - Wert. Man sollte jedoch prüfen, ob das Elektroventil so programmiert ist, dass es sich beim Fehlen der Energieversorgung ausschaltet. Dies gewährleistet, dass CO2 im Falle eines Stromausfalls nicht eingeführt wird. Andernfalls würde der pH - Wert sehr absinken und infolgedessen würde das saure Wasser das Aquarium gefährden. Außerdem sollte die pH - Sonde regelmäßig kalibriert werden, um den richtigen pH - Wert im Reaktor abzulesen.


IM REAKTOR GEBRAUCHTE MEDIEN
Reaktor Aqua Special

Über die verschiedenen, in Kalkreaktoren gebräuchlichen Medientypen wird schon seit längerer Zeit diskutiert. Hauptaspekte sind die Kosten, die Geschwindigkeit der Auflösung und der Phophatgehalt. Einige der Medien, die in Abhängigkeit der Reaktorsorte eingesetzt werden können, enthalten Oolithensand, Foraminiferen – Panzer, Korallenkies, Mergelstein der Korallenalgen, zerbröckelter Kalkstein, Marmorflocken und eine Lage Kalkstein. Aus einigen Quellen der Medien entweichen Phosphate, sobald sie sich auflösen. Das kann große Mengen an Phosphaten, die sich nach einer gewissen Zeit im Aquarium anreichern, bewirken. Wenn man als Aquaristiker den genauen Phosphatwert der Lösung im Reaktor nicht kennt, kann man ihn mit Hilfe des Computers AquaSpec messen. Wenn sich Phosphat findet, kann man dieses Medium nur dann benutzen, wenn die Lösung des Reaktors vor dem Erreichen des Aquariums Phosphat absorbierende Medien (granulierte auf Eisen basierende Medien) passiert. Es gibt die Möglichkeit, die Lösung durch ein Algenfilter oder durch ein Refugium durchfließen zu lassen, wo Makroalgen Phosphate und einen Überschuss an CO2 absorbieren. Außerdem hilft die Wachstumsstimulation durch die Nährstoffe, Nitrate aus dem Wasser zu entfernen. Im Großen und Ganzen bevorzugt man mehr Medien der Kalkreaktoren aus dem Stoff Aragonit unter den Calciumcarbonaten als aus Calcit, weil der zur Auflösung dieses Mediums benötigte pH – Wert nicht so niedrig ist wie beim Calcit.


MASSE DER MEDIEN

In kleinen Reaktoren können kleine Medien (2 – 4 mm Durchmesser) problemlos angewendet werden. Wenn der Reaktor höher ist, können kleine Medien durch ihre Brocken Stellen verstopfen und/ oder werden durch die rezirkulisierende Pumpe als einzelne Stücke in die Höhe gehoben. Hier sollten größere Medien (1 – 2 cm) benutzt werden, damit das Wasser durch sie durchfließen kann.

 
Reaktor Aqua Special KALK

Die Kalkkonzentration im natürlichen Meereswasser liegt bei ungefähr 400 mg / L. In der Nähe der Korallenriffe steigen die Werte auf 420 bis zu 480 mg / L. Das bedeutet, dass man als Aquaristiker mit einem Meeresaquarium die Kalkkonzentration auf einem Niveau von 400 mg / L bei einem Meeresspiegel von 1.025 konstant halten sollte. Der Vergleich zwischen der Kalkkonzentration im Aquarium und im Meerwasser muss ebenfalls die Beachtung der Salzkonzentration (oder ein bestimmtes Gewicht) beinhalten, weil die Kalkkonzentration mit dem Grad der Salzkonzentration steigt und umgekehrt.


DIE BASIZITAET

Die Basizität ist ein allgemeiner Begriff, der eine Reihe von Faktoren berücksichtigt, die insgesamt eine Pufferung des sauren pH Wertes (basierend auf Wasserstoffionen) im Wasser möglich machen. Es gibt chemische Verbindungen, die Carbonate, Bor, Silikat, Hydroxide und Phosphate enthalten. Insgesamt repräsentieren sie die Basizität im Meereswasser. Obwohl auch andere Komponenten die Basizität des Meereswassers beeinflussen, spielen Carbonate und Kohlenstoffdioxid die Hauptrollen. Kohlenstoffdioxid ist zu 90% für die Basizität des Meereswassers, Carbonate nur zu 7%. Vollständige Basizität findet man zwischen 2.1 und 2.5 meq / L (6 -7 dKH). In Aquarien, die wenige basische Komponenten enthalten, können die Werte bei 1.0 meq / L (2.8 dKH) liegen.

WIE ERGAENZT MAN CALCIUM | DIE BASIZITAET

Wenn man Calcium und die Komponenten zur Basizität hinzugibt, sollte man beachten, dass die Proportionen, wie sie bei der Entstehung von Calciumcarbonat benutzt wird, ausgeglichen werden. Sobald man Carbonat vom Calcium entfernt, verbraucht man seine zwei Bestandteile im Verhältnis 1:1. Das entspricht 1 meq / L (2.8 dKH; also 50 ppm CaCO3) für jede 20 ppm Calcium.


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